• 41 »inter«
  • 40 »inter«
  • 39 Urbanität
  • 37 Theorie der Achsenzeit?
  • 37 Philosophieren mit Kindern
  • 36 Interkulturelle Kompetenz
  • 35 Berührungen: Zum Verhältnis von Philsoophie und Kunst
  • 34 Versöhnung und/oder Gerechtigkeit
  • 33 Zur (Ir-)Relevanz von Philosophie in interkultureller Orientierung
  • 32 Andalusien
  • 31 Heidegger interkulturell?
  • 30 Migration
  • 29 Natur
  • 28 Der arabische Frühling
  • 27 Auf der Suche nach Methoden interkulturellen Philosophierens
  • 26 Selbstkultivierung. Politik und Kritik 
im zeitgenössischen Konfuzianismus
  • 25 Das Projekt interkulturelles Philosophieren
  • 24 Übersetzen
  • 23 Geld
  • 22 Sinneskulturen
  • 21 Toleranz
  • 20 Universalismus
  • 19 Subjektivität
  • 18 Weltzivilgesellschaft
  • 17 Der arabische Frühling
  • 16 Gerechter Krieg?
  • 15 Formen des Philosophierens
  • 14 Menschenrechte
zwischen Wirtschaft, Recht und Ethik
  • 13 Biotechnologie
  • 12 Das zweite Europa
  • 10-11 Philosophie im 20. jahrhundert
  • 9 Ästhetik
  • 8 Hybridität
  • 7 Neue Ontologien
  • 6 Gerechtigkeit
  • 5 Erkenntnisquellen
  • 4 Frau und Kultur
  • 3 Andere Geschichten der Philosophie
  • 2 Kwasi Wiredus Konsensethik
  • 1 Vier Ansätze interkulturellen Philosophierens

Call for papers

Feministisches Philosophieren interkulturell und postkolonial

Heft Nr. 43 von polylog – Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren
Sommer 2020

Aus interkultureller und postkolonialer Perspektive ergeben sich viele Fragen an feministische und “gender” philosophische Debatten, z.B. nach normierenden und rassifizierten gender Konstruktionen, nach Frauenbefreiungsdiskurse, die zur Legitimation des Kolonialismus bei trugen und nach der Reproduktion globaler Macht verhältnisse innerhalb feministischen Denkens. Besondere Herausforderungen stellen die Infragestellung der globalen Geltung von Konzepten wie gender dar, die interkulturelle Vielfalt von Vorstellungen von Geschlechtergerechtigkeit und Versuche, die Ve rbindung von Geschlechterverhältnissen, kolonialer Gewalt und Heteronormativität zu denken.
Reflexionen auf exkludierende Konzeptionen des Wissens eröffnen auch neue Blicke auf philosophische gender/ frauenrelevante oder indigene Denktraditionen jenseits dessen, was in „westlicher“ Perspektive als emanzipatorisch oder befreiend gilt. Diese Denkansätze gehen oft auch einher mit realen Kämpfen um Autonomie und Überlebensstrategien und hier werden auch neue Gegenstandsbereiche interkulturellen Philosophierens eröffnet. Die geplante Nummer von polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren soll die erwähnten Debatten weiterführen. Wir freuen uns über Beiträge zu folgenden Themen:

  • (Neo)Kolonialismus und Frauenbefreiungsdiskurse
  • strukturelle Verquickun g von Geschlechterverhältnissen und kolonialer Gewalt
  • Vielfältige/interkulturelle/kritische Konzepte von gender oder Geschlechtergerechtigkeit
  • Feministische/frauenorientierte Theorien im Kontext globaler Zivilisationen und Kulturen
  • Philosophieren aus m arginalisierter Perspektive wie beispielsweise zu Heilung, Leiden, etc.