LEITBILD

Wir sehen im interkulturellen Philosophieren die Bemühung,
in die philosophischen Diskurse Beiträge aller Kulturen und Traditionen
als gleichberechtigte einzuflechten, also nicht bloß vergleichend
nebeneinander zu stellen, sondern so in einen offenen gemeinsamen
Raum – möglichst in der jeweils angemessenen Form und Weise – zu bringen,
dass alle Positionen in diesem Polylog für Veränderungen offen gehalten bleiben.

Interkulturelles Philosophieren halten wir also nicht für
eine bestimmte Theorie, Disziplin oder Schule, sondern für eine
Neuorientierung in der Praxis des Philosophierens,
die – ebenso wie deren Methoden – zu reflektieren,
Angelegenheit dieser Zeitschrift ist.