• 40 »inter«
  • 39 Urbanität
  • 37 Theorie der Achsenzeit?
  • 37 Philosophieren mit Kindern
  • 36 Interkulturelle Kompetenz
  • 35 Berührungen: Zum Verhältnis von Philsoophie und Kunst
  • 34 Versöhnung und/oder Gerechtigkeit
  • 33 Zur (Ir-)Relevanz von Philosophie in interkultureller Orientierung
  • 32 Andalusien
  • 31 Heidegger interkulturell?
  • 30 Migration
  • 29 Natur
  • 28 Der arabische Frühling
  • 27 Auf der Suche nach Methoden interkulturellen Philosophierens
  • 26 Selbstkultivierung. Politik und Kritik 
im zeitgenössischen Konfuzianismus
  • 25 Das Projekt interkulturelles Philosophieren
  • 24 Übersetzen
  • 23 Geld
  • 22 Sinneskulturen
  • 21 Toleranz
  • 20 Universalismus
  • 19 Subjektivität
  • 18 Weltzivilgesellschaft
  • 17 Der arabische Frühling
  • 16 Gerechter Krieg?
  • 15 Formen des Philosophierens
  • 14 Menschenrechte
zwischen Wirtschaft, Recht und Ethik
  • 13 Biotechnologie
  • 12 Das zweite Europa
  • 10-11 Philosophie im 20. jahrhundert
  • 9 Ästhetik
  • 8 Hybridität
  • 7 Neue Ontologien
  • 6 Gerechtigkeit
  • 5 Erkenntnisquellen
  • 4 Frau und Kultur
  • 3 Andere Geschichten der Philosophie
  • 2 Kwasi Wiredus Konsensethik
  • 1 Vier Ansätze interkulturellen Philosophierens

Michael Shorny

Einleitung: Vier Ansätze interkultureller Philosophie

Auf die Frage, was denn interkulturelle Philosophie sei, lassen sich viele Antworten geben.
Einige davon sind klassisch (das heißt, sie gehören zu den Anfängen dieses Projektes vor etwa 7
Jahren) und die präsentieren wir Ihnen hier als vier Ansätze interkultureller Philosophie in
neueren Beiträgen.
Die nächsten Hefte von polylog werden sich unter anderem mit diesen Ansätzen auseinandersetzen:
Weiterführend, kritisierend, fortsetzend.
Der Lektüre seien hier zwei Warnungen vor Versuchungen mitgegeben: Zum einen vor der Versuchung, scheinbar bloße Formalismen oder Appelle geringzuschätzen: Zum einen muß man erst wissen, was aufgegeben ist, bevor man sich an die Problemlösung machen kann.
Zum anderen ist ein Denken, das auf eine andere Praxis des Denkens abzielt freilich auch Praxis.
Zum zweiten wollen wir Sie warnen, der Versuchung des einen oder anderen Textes, diesen als Manifest zu lesen, zu erliegen: Ganz im Gegenteil ist gar nichts „fest“ und „Interkulturelle Philosophie“ keine eigene Fachdisziplin oder Schulphilosophie mit einem Thesenkanon, sondern alles offen und in Bewegung.