Wir sehen im interkulturellen Philosophieren die Bemühung, in die philosophischen Diskurse Beiträge aller Kulturen und Traditionen als gleichberechtigte einzuflechten, also nicht bloß vergleichend nebeneinander zu stellen, sondern so in einen offenen gemeinsamen Raum – möglichst in der jeweils angemessenen Form und Weise – zu bringen, daß alle Positionen in diesem Polylog für Veränderungen offen gehalten bleiben.
Interkulturelles Philosophieren halten wir also nicht für eine bestimmte Theorie, Disziplin oder Schule, sondern für eine Neuorientierung in der Praxis des Philosophierens, die – ebenso wie deren Methoden – zu reflektieren, Angelegenheit dieser Zeitschrift ist.

 

 

Diese Seiten sind in Überarbeitung!!

 

 

 

 

nr. 12 DAS ZWEITE EUROPA erschienen!!

polylog ist ein Projekt, das Dezentralität nicht nur zum Programm, sondern auch als Form hat: So gibt es neben dieser Variante (polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren) einer deutschsprachigen Zeitschrift auf Papier (als der ersten Variante) auch das Internet-Forum polylog:

Da finden Sie ausgewählte Artikel aus der Printvariante, viele eigene Artikel und eine Menge Ressourcen zum Thema "Interkulturelles Philosophieren".

Seit heuer gibt es auch "Satya Nilayam. Chennai Journal for Intercultural Philosophy", das Anand Amaldass in Chennai herausgibt. Dieses Journal in englischer Sprache folgt dem polylog in etwa einem Halbjahresabstand und fügt eigene Artikel hinzu.